Rüdiger Dahlke - Krankheit als Symbol


Der Symbolcharakter von Krankheiten bis hin zum gesamten Alltag!

Der eine glaubt nicht an Zufälle, ein anderer Wiederum geht davon aus, das alles in systematischen und trotz scheinbaren Chaos geordneten Strukturen verläuft. Alles ist mit allem verbunden und wirkt somit aufeinander ein und ergänzt bzw. gleicht sich entsprechend aus. Es lässt sich über den tieferen Sinn sicherlich tief und weitreichend Philosophieren und doch gibt es deutliche Zeichen in jedes einzelnen auch ganz persönlichen Lebenssituationen für den, der diese betrachten und als Hinweis bzw. Chancen zur Entwicklung nutzen möchte eine wertvolle Erkenntnismöglichgkeit liefert.

So hat sich Rüdiger Dahlkes Nachschlagewerk Krankheit als Symbol, welches inzwischen 22 Auflagen erreicht hat, als Nachschlagewerk und für viele einzelne Menschen bis zu ganzen Familien als Ratgeber etabliert. Hast du schon im Dahlke nachgeschaut ist die Frage die ab und an zu hören ist.

Dieses Lexikon der Symptombilder ist eine Art Standartwerk für jene ganzheitliche Psychosomatik geworden, die nicht nur Körper und Seele verbindet, sondern bis in spirituelle Dimensionen reicht und Lebensperspektiven eröffnet.

In selbiger Weise lassen sich auch Alltägliche Dinge symbolisch betrachten und so eine Perspektive eröffnen, die als Chance dienen kann, durchaus tiefgreifende und somit weitreichende Entwicklungsschritte für sich zu ermöglichen.

Aus ganz persönlicher Erfahrung kann ich dies nur bestätigen und einige Ereignisse und dessen symbolischen Charakter im Nachhinein ableiten.

Deshalb möchte ich dir den Artikel der zuerst zu diesem Thema auf Rüdiger Dahlkes Blog erschienen ist, nicht vor enthalten.

Erwachsen ist kein Symbol für Größe und Stärke, sondern wie erwacht du bist. 

Tino Tamme

Alltag als Symbol – „Das Buch der Widerstände“ die Weiterführung von „Krankheit als Symbol“

Körper und Seele sind in ständiger Resonanz miteinander und ermöglichen uns durch diesen Brückenschlag über den Körper in enge Beziehung zur eigenen Seele zu kommen. Tatsächlich ist es so, wie die spanische Heilige Theresa von Avila sagte, dass der Körper das Haus der Seele ist. Folglich spiegelt er in seinem Zustand den der Seele, so wie eine Wohnung, ein Haus den Besitzer spiegelt, der darin wohnt. Wir sollten also gut zum Körper sein, damit die Seele gern in ihm wohne. Die Erfahrung zeigt, dass gerade Menschen, die diese enge Beziehung zwischen Körper und Seele erkannt haben und ernst nehmen, sich dem eigenen Körper gegenüber verantwortlicher verhalten als denjenigen, die glauben, sie seien ihr Körper.

In ganz ähnlicher Weise ist die Seele auch in Resonanz mit ihrer, unserer äußeren Umwelt, und dieser Tatsache trägt das neue „Buch der Widerstände“ Rechnung. Krankheitssymptome offenbaren uns unsere Aufgaben und verraten uns Themen, mit denen wir auf Bewusstseinsebene in Widerstand geraten sind. Äußere Probleme bringen uns ähnlich in Widerstand und verraten ganz entsprechend, was uns noch Lernaufgabe ist. D.h. unsere Umwelt ist ein ebenso verlässlicher Spiegel wie unser Körper. Folglich wäre es sinnvoll, sie ernst und wichtig zu nehmen, um uns selbst besser kennen und rascher und unproblematischer entwickeln zu lernen.

Werden Probleme gedeutet, mit denen wir in Widerstand sind, entwickeln sie sich automatisch zu Wachstums-Chancen – egal ob es sich um Krankheitsbilder handelt oder wir am Widerstand gegen die Umwelt kranken. Das ist natürlich für viele ein weiter Weg, der vom Schimpfen auf die Umwelt zur Übernahme der Verantwortung ihr gegenüber führt. Stellen wir uns vor, all diejenigen, die sich an den Stammtischen der Republik über Politiker, Fussballtrainer, Chefs und Ehepartner ereifern, würden sich stattdessen fragen, was hat das alles mit mir zu tun, was will mir das sagen, dass unsere Politiker sich kaum an ihre Aussagen halten, Trainer versagen, Chefs immer wieder Anlass zu den gleichen Vorwürfen bieten genau wie die (Ehe)Partner. Der Griff an die eigene Nase, könnte zum Denken und Erkennen verleiten und zur Einsicht, dass es gar keinen Zufall gibt, sondern uns lediglich all das gesetzmäßig zufällt, womit wir in Resonanz sind. D.h. aber auch, statt auf Veränderungen in der Außenwelt zu pochen, würden wir erkennen: Wer seine Umwelt ändern will, muss sich ändern. Es macht keinen Sinn, am Spiegel herumzudoktern. Was morgens im Bad noch problemlos klappt, wo man sich selbstverständlich die Mitesser statt im Spiegel auf der eigenen Nase ausdrückt, geht in der Gesellschaft nicht selten schief.

Wer aber das Resonanzgesetz ernst nimmt und als das zweitwichtigste der Schicksalsgesetze nach dem der Polarität erkennt, kann sich in Zukunft alles Schimpfen und Projizieren ersparen. Die Dinge sind wie sie sind und haben mit mir selbst zu tun. Will ich sie ändern, wäre es gut, mich selbst zu entwickeln. Noch schöner formuliert es Katie Byron, wenn sie rät, -„lieben, was ist“. Denn was ist, hat mit mir zu tun, und ich könnte darüber anfangen, mich selbst zu lieben und damit die christliche Grundforderung erfüllen: nicht nur den nächsten, sondern auch das Nächstliegende zu lieben wie mich selbst. Das entspricht wiederum dem hinduistischen Tat twam asi – ich bin das und das und alles. Wenn ich mich aber in allem sehe, erkenne und spiegle, wird mir meine Umwelt zur Schule und mein Leben ein einziges Lernen. Wenn sich die Kreise meines Lebens dann noch immer mehr ausweiten und ich die ganze Welt als meinen Spiegel durchschaue, wird die Welt zum Spiegel und das Leben zum Spiel.

Insofern ist nicht nur der Körper ein Spiegel der Seele und eine Sammlung von Lernaufgaben, sondern auch die Umwelt und der Alltag in ihr. Was draußen schief läuft, hat ebenso mit uns zu tun, wie das, was sich prächtig entwickelt. Von daher ließe sich tatsächlich von einer Schule des Lebens sprechen. Die Inder sprechen von Lila, dem kosmischen Spiel, und meinen damit das (ganze) Leben. Wenn wir aber das Leben als Schule begreifen, wird uns jeder Tag zur Aufgabe und all seine Ereignisse zu Herausforderungen.

So wie Krankheitsbilder kann uns dann auch unser möglicherweise kranker Alltag als Symbol dienen, der uns den Weg von einer Lernaufgabe zur nächsten und damit zu letzter Genesung weist. Andererseits können wir uns auch an einem gelungenen Tag freuen wie an einem gesunden leistungsfähigen Organismus. In dem alten Hollywood-Film „Täglich grüßt das Murmeltier“ muss der Hauptdarsteller, Bill Murray, lernen, jeden Tag als ein Abbild seines Lebens zu begreifen und ernst zu nehmen und ihn schließlich zu einem vollkommenen Kunstwerk zu machen. Erst als ihm das gelingt, kann sein Leben weiterlaufen und gelingen.

Statt sich also ein schönes und einfaches Leben beim Universum zu bestellen, was konkret immer auf Beschwerden bei diesem hinausläuft, ließen sich die Probleme selbst deuten und in Lernchancen umsetzen. Das ist leicht zu durchschauen, denn wenn ich mir eine bestimmte Resonanz wünsche, steht gleich dahinter die Polarität und lässt die Beschwerde erkennen. Wer sich Geld beim Universum wünscht, kritisiert damit den bisherigen Geldmangel, wer sich Erfolg wünscht, beschwert sich über die anhaltende Erfolglosigkeit und wer Glück bestellt, hadert mit seinem Unglück. Die Opfer dieser in der Eso-Szene verbreiteten Strategie merken oft erst nach langer Zeit, dass sie sich den Gegenpol jeweils mit bestellen, es dauert nur etwas länger bis er sich zeigt.

Wem also Unfreundlichkeit entgegenschlägt, der sollte sich in den Tiefen seiner Seele nach derselben umsehen. Im Spiegel der Umwelt kann nur erscheinen, was auch in ihm ist. Vielleicht hat er seine Unfreundlichkeit gut versteckt, um nicht mehr daran erinnert zu werden. Insofern könnte er unfreundlichen Menschen geradezu dankbar sein, dass sie ihm auf die Sprünge helfen und sein eigenes Thema sichtbar machen. Ähnliches gilt für Lieblosigkeit und Grobheit, Achtlosigkeit und Unaufmerksamkeit und alles andere, was Widerstände in uns hervorruft.

Wer von anderen zu wenig Beachtung erfährt, könnte sich so fragen, wo er sich Selbst zu wenig Beachtung schenkt und selbst die anderen zu wenig in ihrem Wesen und ihrer Eigenart beachtet. Wer draußen auf Unverständnis stößt, muss sich fragen, in wie fern er sich selbst und andere zu wenig versteht. Und die draußen erlebte Verständnislosigkeit Ausdruck seines eigenen Mangels an Verständnis ist.

Wer sich über das Gerede und die Unterstellungen anderer ereifert, ist angehalten, nach demselben Verhalten bei sich in den Tiefen seiner Seele zu forschen. So kommt nicht nur Eigenentwicklung in Gang, sondern Ent-täuschungen beenden Täuschungen und das eigene Bild von sich selbst und der Welt wird realistischer und ehrlicher. Man entwickelt sich vom armen Opfer zum selbstverantwortlichen Beobachter und eine hässliche und beklagenswerte Umwelt wird zum ehrlichen Spiegel, der Wachstum und Entwicklung fördert.

Schreckliche Kinder werden auf diese Art und Weise zu den besten Lehrmeistern und beschleunigen die Entwicklung von Eltern mehr als diese sich vorstellen können. Solange sie nämlich eigene Unvollkommenheiten auf die Kinder projizieren, werden die Kinder sich nicht ändern und die eigene Situation wird weiter eskalieren und immer unerträglicher. Bei den eigenen Kindern könnte dieser Schritt besonders leicht fallen, sind sie doch zu 50 Prozent vom eigenen Erbgut geprägt. Aber selbst die (angeheiratete) Familie kann auf diesem einfachen, aber genialen Weg zu einer Quelle der Selbsterkenntnis werden. Das häusliche Zusammenleben, Interessenkonflikte, die täglich erlebten Rücksichtslosigkeiten in der Großstadt, der Nachbarschaftsstreit auf dem Land, das bedrohliche Fremde – in all dem offenbaren sich plötzlich Wachstumsmöglichkeiten, die der eigenen Seele zu mehr Bewusstheit verhelfen. So werden aus Ärgernissen Chancen, aus Schicksalsschlägen Lernaufgaben und Lebensstufen, aus Lebenskrisen Entwicklungschancen. Die „scheußliche (moderne) Welt“ kann auf diese Weise ihren Schrecken verlieren und eigenen Fortschritt fördern auf dem Weg zu echter Zufriedenheit, wirklichem Erfolg und vollkommenem Glück.

Du möchtest für mehr Informationen zu diesem Thema, dann nimmer gern mit uns Kontakt auf.

 

 

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