Ziele erreichen!

Worauf kommt es dabei eigentlich wirklich an?

Auf das Erreichen des Ziels, egal wie und um welchen Preis? Oder eher darauf, wirklich einen Schritt in seinem Leben voran zu kommen, der wirklich dauerhaft von Wert ist?

Schon zu Beginn ein paar Fragen von Tragweite.

Lass uns dieses Thema aber doch einfach Schritt für Schritt betrachten.

  1. Was ist ein Ziel? 
  2. Was ist wichtig? 
  3. Was willst du wirklich? 

Ich definiere ein Ziel so, dass ein Ergebnis erreicht wurde welches mehr oder weniger angestrebt wurde.

Ziele sind Träume, mit Termin.

Unbekannt

Warum mehr oder weniger?

Weil ich davon überzeugt bin, das Menschen sich nur aus zwei Gründen ein Ziel setzen. Aus großem Schmerz heraus und folglich dem Wunsch nach Veränderung oder aus einem großem Bedürfnis heraus, etwas oder mehr erreichen zu wollen.

Im Grunde geht also immer ein Bedürfnis voraus (eins, das uns von etwas weg führt oder eins, das uns zu etwas hin führt). Hier liegt schon die erste Schwierigkeit. Denn es lässt sich oft nicht leicht unterscheiden, ob das Bedürfnis aus einem Mangel heraus entstanden ist oder aus Freude heraus hin zu noch mehr Freude.

Merkst du was?

Selbst das ist ein Bedürfnis, aus Freude noch mehr Freude erreichen zu wollen, ist am Ende ein Mangel an noch mehr Freude. Es hat lediglich kein negatives Vorzeichen und ja, es ist sicher verbunden mit einem guten Gefühl.

Es gibt unzählige Debatten wie ein Ziel richtig formuliert wird und mit welchem Gefühl es verbunden sein muss. Wie konkret es sein muss, wie es visualisierbar wird, um ihm eine anziehende Wirkung zu verleihen. All diese Aspekte sollen am Ende die Chance auf Erreichbarkeit erhöhen.

Am Ende ist es eine Umgebungsbeschreibung vom Ausgangspunkt zum Zielerreichungspunkt. Bildlich gesprochen eine Beschreibung von hier, also sagen wir Posemuckel nach dort, zum Beispiel Rom. Der Weg dazwischen ist die Reise, die wir machen dürfen, um von Posemuckel nach Rom zu gelangen.

Was ist der nächste Schritt in der Theorie der Zielerreichung?

  • Ressourcen, 
  • Fähigkeiten , 
  • Werte checken und anpassen 
  • und entsprechende Meilensteine festlegen. 

Ok - du packst also deinen Koffer mit allem was du brauchst und wenn du der Meinung bist, dass du alles im Koffer hast gehst du los, oder?

Soweit die Theorie. Was ist noch viel wichtiger?

Genau, du selbst! Du nimmst dich ja schließlich mit.

Nur mal angenommen, du gehst als der der du bist, dahin wohin wo du hin möchtest. Du bist genau die gleiche Person. Glaubst du wirklich, dass du zum einen überhaupt losgehen würdest, geschweige denn ankommen und zum anderen wenn du ankommst dein Ziel wirklich erreicht hast?

Was willst du wirklich?

Willst du von Posemuckel nach Rom in der Hoffnung, dass du dann dieses Bedürfnis, welches dich zu deinem Ziel antreibt (du aber jetzt hier in Posemuckel hast) in Rom befriedigt bekommst? Warum musst du erst nach Rom, wenn du dieses Bedürfnis hier in Posemuckel hast? Und glaubst du wirklich das Rom solch eine heilende Wirkung hat, dir all das zu geben was du dir gewünscht hast? Ich meine, Rom ist eine tolle Stadt. Doch auch da gibt es schlechtes Wetter und am Ende musst du dich auch da „durchschlagen“, um dein Leben zu gestalten.

Nehmen wir an, und das wünschen sich meiner Meinung nach die meisten Menschen, du willst eine glückliche Beziehung, einen tollen Job, und viel Erfolg. Und damit verbunden viel Geld und am besten noch ewig währende Gesundheit. Und das soll dich nur in Rom erwarten.

Doch warum sollte, auch wenn du dich anstrengst, an alles gedacht, deinen Koffer gut gepackt und deine Meilensteine auf deiner Reise abgesteckt hast, in Rom auf einmal alles anders sein als in Posemuckel?

Ich bin kein Schwarzmaler doch ich selbst habe das oft genug geprobt. Deshalb ist es mir wichtig, dir kein Märchen zu erzählen. Und ich möchte dir keine Empfehlung geben, die am Ende doch wieder nur ein Märchen ist, an das du fest glaubst und am Ende doch wieder nicht das bekommst, was du "eigentlich" wolltest.

Ich Frage noch einmal, was willst du wirklich?

Klar bei so viel Sinn- und Wertlosem, von dem wir tagtäglich umgeben sind, keine einfache Frage.

Was ist also wirklich von Wert und wirklich sinnvoll?

Für mich ist zum Beispiel eine glückliche Beziehung ein Ausdruck meines eigenen Glücks mal 2 multipliziert. Doch wenn ich unglücklich bin, mit was soll ich dann multiplizieren? Mit Unglück mal Unglück in der Hoffnung es ergibt Glück?

Oder fangen wir mit dem Erfolg an. Wenn ich erfolgreich bin, dann bin ich glücklicher und dann habe ich auch in meiner Beziehung Glück. Gute Strategie oder?

Und sie geht nach hinten los. Sorry das ich dir das so sage, vielleicht willst du das nicht hören. Dann lies einfach nicht mehr weiter und du bist mich los.

Ok, kommen wir zur Sache!

Die meistens Menschen fallen oft auf eine einschränkende Wenn → Dann - Verknüpfung herein.

Wenn ich erfolgreich bin, dann bin ich glücklich. Wenn ich dieses Ziel erreicht habe, dann habe ich es endlich geschafft. Wenn ich endlich den richtigen Partner finde, dann kann ich endlich eine glückliche Beziehung führen.

Das sind doch aber eindeutig Ziele unter Bedingungen, oder?

Wie kannst du erfolgreich sein wenn du nicht glücklich bist? Wie kannst du den richtigen Partner finden, wenn du noch nicht "richtig" bist, um den richtigen zu sehen?

Was ist also der Sinn von Zielen und wie erreichst du sie wirklich? Das hier ist nur meine Erfahrung und hat keinen Anspruch, ein Gesetz zu sein.

 

 

  1. Beobachte, und zwar nicht die Welt da draußen, sondern das was in dir ist. Was fehlt dir also wirklich? 
  2. Sobald du weißt, was dir scheinbar fehlt, sorge dafür, dass du es selbst für dich „organisierst“. Wenn du Glück willst dann sorge dafür, das zuerst du glücklich bist. 
  3. Starte die Suche nach deinem Glück nicht da draußen, dort wirst du es nicht finden. Schau nach Innen. 
  4. Du musst nicht erst irgendwohin, um zu finden was du willst, sondern finde es hier und jetzt. 
  5. Achte darauf, die richtige Quelle zu wählen. Die wertvolle, unversiegbare Quelle erkennst du daran, dass sie morgen und übermorgen immer noch sprudelt und dies ohne Bedingung tun wird. 
  6. Bring dich zur Ruhe, denn der Trubel da draußen lässt es kaum zu, die Quelle auszumachen. 
  7. Wenn du die Quelle gefunden hast, achte auf deine Gedanken und gehe sorgsam mit ihnen um. Achte also darauf, dass du mit der Haltung deiner unversiegbaren Quelle denkst und entscheidest. 
  8. Das ist das einzige, worin du wirklich diszipliniert sein darfst, es braucht also eine kleine Bereitschaft dazu.

✓  Empfehle diesen Artikel gern an alle, die mehr wollen, als "nur" das nächste Ziel zu erreichen.

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